(c) Messe München

JITpay™ ist auf der transport logistic 2019 – Digitalisierung versus Fahrermangel

In keinem anderen Land auf der Welt gibt es so viele Messen wie in Deutschland. Fast jeder Berufszweig und jedes Hobby hat hierzulande eine entsprechende Informations- und Marketingausstellung. Messen für Neuwagen, Whiskey und Chirurgie. Für Schamanismus, Modeleisenbahnen und Kosmetik. Für Videospiele, Erotik und Bürobedarf.

(Natürlich alles getrennt voneinander. Das sind willkürliche Aufzählungen, versteht sich …)

Und auch die Logistikbranche hat einige Messen vorzuweisen. Zum Beispiel die für Mitte März 2020 angekündigte „LogiMAT“ in Stuttgart. Oder auch die dieses Jahr noch stattfindende „Intermodal Europe“ in Hamburg.

Die bekannteste und weltweit größte Logistik-Messe ist aber die „transport logistic“, die alle zwei Jahre in München stattfindet. Bei der letzten Ausgabe kamen insgesamt 2.162 Aussteller aus 62 unterschiedlichen Ländern beziehungsweise Regionen zusammen – sowie mehr als 60.000 Besucher. Auf den rund 115.000 Quadratmeter großen Ausstellungsflächen bildet sich stets die gesamte Wertschöpfungskette ab, werden Innovationen und Trends präsentiert und Kontakte geknüpft.

Neun Prozent mehr Aussteller

Zahlen, die 2019 noch übertroffen werden: Ein Plus von neun Prozent bei den Ausstellern verkündete unlängst der Veranstalter. „Unsicherheiten aufgrund von Handelskriegen, Konjunkturentwicklung oder Brexit spüren wir bei der diesjährigen Messebeteiligung nicht. Im Gegenteil: Die Ausstellerzahl ist bis dato von 2.162 auf 2.360 gewachsen“, so Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, gegenüber verkehrsrundschau.de.

Vielleicht gibt es dieses Plus an Ausstellern aber auch genau wegen dieser Unsicherheiten – sind gute Kontakte und Geschäftspartner doch insbesondere in derart unsicheren Zeiten wichtig.

Auf dem Freigelände der Messe steht der Güterverkehr im Fokus (c) Messe München
Mehr als 50 Fachvorträge

Auch verspricht das „Konferenzprogramm“ mit mehr als 50 Vorträgen, einige Antworten auf die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten zu liefern. Kritisch-konstruktiv werden hier gegenwärtige sowie zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen in der Logistik behandelt. Insbesondere der Fahrermangel steht dabei im Fokus – genauso wie die großartigen Möglichkeiten der Digitalisierung.

Fahrermangel: Bisher nur ein Vorspiel?

„Laderaum- und Fahrermangel – Fakenews oder Konjunkturbremse?“, fragt etwa Professor Dr. Dirk Lohre von der Hochschule Heilbronn am Eröffnungstag der transport logistic. Nach Lohres Ausführungen, so viel sei verraten, federten osteuropäische Fahrer den Personalmangel in Deutschland bislang ab. Fahrer, die nun aber – aufgrund der prosperierenden Volkswirtschaften im Osten Europas – zukünftig wieder verstärkt in den Heimatländern unterwegs sein werden. Was Fahrermangel wirklich bedeutet, so Lohres’ Warnung, werde die Branche in Deutschland daher erst in den nächsten ein, zwei Jahren in Erfahrung bringen.

Jedes Jahr fehlen 15.000 Fahrer mehr

Aktuelle Zahlen stützen die These des Heilbronner Hochschulprofessors. Nach aktuellsten Erhebungen des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) fehlen derzeit 60.000 Lkw-Fahrer in Deutschland. Das sind 15.000 mehr als noch vor einem Jahr. Eine Zunahme, die dem Umstand geschuldet ist, dass rund 30.000 Trucker per annum in Rente gehen, eine entsprechende Ausbildung respektive Qualifikation aber jährlich nur halb so viele anstreben. Hält dieser Trend an, sind das 75.000 fehlende Fahrer in 2020, 90.000 in 2021, 105.000 in 2022 …

Mit der Digitalisierung gegen den Fahrermangel

Auch die Mediengruppe Telematik-Markt.de widmet sich den Personalsorgen der Branche – mit dem Thema „Fahrermangel versus Frachtaufkommen: Wie sich Transporteure im Zeitalter der Digitalisierung dem Versorgungskollaps entgegenstellen können“. Vor dem Hintergrund des Personalmangels macht den Experten insbesondere der stetig wachsende E-Commerce-Markt sowie die damit verbundene Retouren-Flut Sorgen. Lösungsorientiert werden die Referenten von Telematik-Markt.de die Möglichkeiten der Digitalisierung aufzeigen, die helfen kann, diese Herausforderungen zu bewältigen. Und zwar jetzt – und nicht erst in ein paar Jahren. Dazu gehören etwa Laderaum-Analysen und Frachtenbörsen.

Sofortige Bezahlung und Zahlungszielverlängerung

Wir von JITpay™ sind ebenfalls auf der transport logistic vertreten – und werden Besuchern ein weiteres wichtiges Tool vorstellen, mit dem Speditionen, Verlader und Fuhrunternehmen die Herausforderungen des Fahrermangels bewältigen können. In Halle A5 an Stand 306 zeigen wir die Vorteile digitalisierter Abrechnungsprozesse in der Logistik auf. Vor Ort werden wir anschaulich erklären, wie wir hiermit die sofortige Bezahlung von Fuhrunternehmen sicherstellen sowie Speditionen die Möglichkeit bieten können, flexible Zahlungsziele zu vereinbaren. Ein Konzept, das Fuhrunternehmen existenzsichernde Liquidität verschafft, während Speditionen ein Binde-Instrument erhalten – nach dem Prinzip: „Fährst du für mich, erhältst du sofort dein Geld.“ Nicht den Fahrermangel selbst, aber seine Auswirkungen können wir mit diesem Supply-Chain-Finance-Modell für unsere Kunden egalisieren.

After-Work-Partys

Für die nötige Zerstreuung nach einem langen Messetag sorgen wir dann mit unseren After-Work-Partys. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag – jeweils ab 16 Uhr am JITpay™-Stand. Am Dienstag unterstützt uns dabei der BGL und am Mittwoch das Transportnetzwerk LogCoop. Wir freuen uns sehr über diese starken Kooperationen. Genauso wie über unsere Berücksichtigung am Messerundgang der Logistik-Initiative Hamburg: JITpay™ ist eine der Tour-Stationen. Am Dienstag um 16.40 Uhr und am Mittwoch um 14.25 Uhr geht es zu unserem Stand.

Übrigens, neben vielen anregenden Gesprächen gibt es auf unseren After-Work-Partys auch Kulinarisches aus der Region: Wolters-Bier, Bratwürstchen des Braunschweiger Fleischereifachgeschäftes Gmyrek sowie Jägermeister.

(Im Gegensatz zu den oben genannten Messe-Aufzählungen passt das hier aber alles ganz wunderbar zusammen. Am besten in dieser Reihenfolge.)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Über uns

JITpay™ digitalisiert die Abrechnungsprozesse in der Logistik. Im Rahmen der Zentralabrechnung (ZAL®) übernimmt JITpay™ die Abrechnung sämtlicher Logistikkosten für Versender, Speditionen und Fuhrunternehmen. Die Zentralabrechnung kombiniert JITpay™ mit einem eigenen Supply-Chain-Finance-Produkt, das die sofortige Bezahlung der Leistungserbringer ermöglicht. Versender und Speditionen erhalten hierdurch die Möglichkeit, flexible Zahlungsbedingungen zu vereinbaren. Als FinTech und Logistik-Start-up setzt JITpay™ modernste Technologien ein und verfügt über effiziente digitale Geschäftsprozesse. Dabei kooperiert JITpay™ mit starken traditionellen Partnern sowie mit innovativen Technologieanbietern. Gründer und Geschäftsführer der in Braunschweig ansässigen Firma sind Dr. Daniel Steinke, Boris-Michael Steinke sowie Dennis Wallenda, die zusammen über mehr als 50 Jahre Erfahrung in den Bereichen Logistik, IT und Financial Services verfügen.

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