Offene Rechnungen

Auch in der Logistikbranche bezahlen viele Firmen ihre Rechnungen inzwischen deutlich später. Das gefährdet nicht nur die Liquidität von Betrieben, sondern auch deren Arbeitsplätze. Zahlungsdienstleister wie JITpay™ garantieren Speditionen deshalb jetzt schneller an ihr Geld zu kommen und Versendern ihre Prozesskosten massiv zu senken. Von Dirk Mewis

Viele Unternehmen müssen derzeit einen Nachfrageschock verkraften, wie es ihn in Friedenszeiten noch nie gegeben hat. Umsatz und Gewinn rutschen in den tiefroten Bereich. Auch deshalb droht Unternehmen die Liquidität auszugehen. Gleichzeitig ist die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen wegen der Corona-Krise dramatisch gesunken. Das zeigen Daten der Wirtschaftsauskunftei Creditreform auf Basis von Millionen Zahlungsvorgängen. Demnach bezahlen die Unternehmen ihre Rechnungen jetzt im Durchschnitt 11,6 Tage nach Fälligkeitsdatum. Im Januar hatte der durchschnittliche Zahlungsverzug noch 10,4 Tage betragen. „Dieser Anstieg ist alarmierend“, erläutert Volker Ulbricht, Hauptgeschäfts- führer des Verbands der Vereine Creditreform. „In den vergangenen Jahren ist der Wert in den schlimmsten Fällen um 0,5 Tage gestiegen, einen Anstieg um 1,4 Tage haben wir nie gesehen.“ Und „man muss davon ausgehen, dass sich die Zahlungsmoral weiter verschlechtert“, warnt Ulbricht. Damit deutsche Firmen in der Corona-Krise nicht auf unbezahlten Rechnungen sitzen bleiben und die Lieferketten nicht endgültig reißen, spannt die Bundesregierung jetzt einen milliardenschweren Schutzschirm. Ziel ist es, einen reibungslosen Warenverkehr aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig garantieren Zahlungsdienstleister wie JITpay™ Speditionen jetzt schneller an ihr Geld zu kommen und Versendern ihre Prozesskosten massiv zu senken.

Senkung der Prozesskosten

„Besonders die Steigerung der Prozesskosten bei Beauftragung von vielen kleinen Transportunternehmen in Verbindung mit der Notwendigkeit von kurzen Zahlungszielen für diese, stellen die größte Herausforderung für eine direkte Zusammenarbeit von großen Versendern mit Transport- unternehmern dar“, erklärt Patric Spethmann, Vorstand Marc O´Polo AG. In den vergangenen knapp 20 Jahren ist der Umsatz des deutschen Modelabels Marc O`Polo bis auf zwei Geschäftsjahre nahezu permanent gestiegen – auf ein Umsatzvolumen von 472 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2018/19. Spethmann kam in Sommer 2019 zu Marc O´Polo. Große Versender wie Marc O´Polo arbeiten oft mit mehreren Speditionen und Expressdienstleistern zusammen, die wiederum verschiede Transportunternehmer beauftragen. Ein Zahlungsdienstleister wie JITpay™ schaltet sich dabei zwischen den Auftraggeber und seine Transportunternehmer und bündelt hunderte von Aufträgen an unterschiedlichste Auftragnehmer in einer Abrechnung. Das senkt nicht nur die Prozesskosten von Versendern massiv, sondern hat auch für Speditionen und Transportunternehmer den entscheidenden Vorteil, dass ein zügiger Liquiditätsfluss gewährleistet ist, da deren Rechnungen auf ein Gutschriften- verfahren umgestellt werden. Die Grundlage für die Erstellung der Gutschrift bilden dabei die Auftrags-, Status- und Zustellinformationen, die JITpay™ erfasst, verarbeitet und abrechnet. Auf Wunsch erhält der jeweilige Transportunternehmer unmittelbar nach Leistungsabrechnung sein Entgelt von JITpay™ ausbezahlt. Parallel dazu bekommt der Auftraggeber am Ende der vorab vereinbarten Leistungsperiode eine Sammelabrechnung über alle erstellten Gutschriften aus diesem Zeitraum.

Zusammenarbeit mit großen Versendern

Das mittelständische Logistik- und Transportunternehmen Wandt mit über 50 eigenen LKW weiß aus Erfahrung, dass Rechnungen von Konzernen und großen Versendern oft recht spät beglichen werden. Das Unternehmen mit Stammsitz in Braunschweig arbeitet deshalb mit einem Zahlungsdienstleister wie JITpay™ zusammen. „Durch die Möglichkeit der schnellen Leistungsabrechnung in Verbindung mit höchstens monatlichem Zahlungslauf, können wir auch großen Industrie- und Handelsunternehmen mit längeren Zahlungszielen, unsere Leistungen direkt anbieten“, bilanziert Anthony Wandt, Geschäftsführender Gesellschafter der Wandt Spedition, zufrieden.

Mehr Artikel finden Sie hier in unserer News-Übersicht. Bild: JITpay™                                                      

 JITpay™ steht für Just In Time pay!

Über uns

JITpay™ digitalisiert die Abrechnungsprozesse in der Logistik. Im Rahmen der Zentralabrechnung (ZAL®) übernimmt JITpay™ die Abrechnung sämtlicher Logistikkosten für Versender, Speditionen und Fuhrunternehmen. Die Zentralabrechnung kombiniert JITpay™ mit einem eigenen Supply-Chain-Finance-Produkt, das die sofortige Bezahlung der Leistungserbringer ermöglicht. Versender und Speditionen erhalten hierdurch die Möglichkeit, flexible Zahlungsbedingungen zu vereinbaren. Als FinTech und Logistik-Start-up setzt JITpay™ modernste Technologien ein und verfügt über effiziente digitale Geschäftsprozesse. Dabei kooperiert JITpay™ mit starken traditionellen Partnern sowie mit innovativen Technologieanbietern. Gründer und Geschäftsführer der in Braunschweig ansässigen Firma sind Dr. Daniel Steinke, Boris-Michael Steinke sowie Dennis Wallenda, die zusammen über mehr als 50 Jahre Erfahrung in den Bereichen Logistik, IT und Financial Services verfügen.          

 

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